Das C4D-Wiki stellt Informationen rund um das Thema „Hund“ zur Verfügung

und wird laufend ergänzt!

Agility

Zur Kursbeschreibung – Agility

Diese Hundesportart kommt aus England und sie besteht darin, den Hund die verschiedenen Hindernisse in ständig wechselnder Reihenfolge überwinden zu lassen. Das Begeisternde beim Agility ist das harmonische Zusammenspiel eines Mensch & Hund Teams.
Ist das nicht nur etwas für Hunde wie Border Collies und sportliche Menschen?
Nicht bei Campus4Dogs! Unsere Kurse sind auch für Hunde und Menschen ohne Turnierambitionen und somit für jeden Hund und jeden Menschen geeignet, denn Agility ist nicht nur Sport, sondern verbindet Mensch & Hund. Da bei dieser Hundesportart der Hundeführer seinen Hund hauptsächlich über eine präzise Körpersprache über die Hindernisse führt und Hunde zu 80% über die Körpersprache kommunizieren, wird die Aufmerksamkeit des Hundes auf den Hundeführer gefördert. Außerdem lernt der Mensch seine Körpersprache bewusst einzusetzen was sich wiederum positiv auf das alltägliche Miteinander auswirkt.
Ihr Hund gewinnt an Selbstvertrauen durch erfolgreiches Ausführen von Aufgaben und entwickelt eine hohe Umweltsicherheit, Alltagssituationen können dadurch relaxt bewältigt werden.
Der Spaß an der Sache soll im Vordergrund stehen. Hierbei gehen wir individuell auf den Leistungsstand eines jeden Teams ein damit kein Team überfordert wird. Teilnehmen an diesem Kurs können sie, wenn ihr Hund ca. 12 Monate und älter ist und die Grundsignale beherrscht.

 

Apotheke für den Hund

Das sollte die Hausapotheke enthalten:

•    Maulbinde oder Ähnliches
•    Lupe
•    Schere und Pinzette
•    3-4 Verbandstoffbinden, Polsterwatte, hautfreundliches Klebepflaster
•    Desinfektionsmittel und -salbe
•    sterile, neutrale Spülflüssigkeit
•    „flüssiges“ Wundpflaster (Spray oder Tinktur)
•    hautfreundliches Kühlgel
•    bewährtes Durchfallmedikament
•    Fieberthermometer
•    Hundeschuh
•    Pfotenschutzsalbe
•    Wärme- oder Kältebeutel
•    wärmeisolierende Unterlage (Folie)
•    Schwamm
•    Impf- und Gesundheitsbüchlein (mit Vermerk über Behandlungen, Medikamenten-Unverträglichkeiten)

B.A.R.F

B.A.R.F ist eine Abkürzung, für die es unterschiedliche Erklärungen gibt.  Die am weitesten verbreitete ist wohl „bones and raw food“ (Knochen und rohes Futter) oder „biologisch artgerechte Rohfütterung“. Wenn Hunde möglichst natürlich ernährt werden sollen, werden sie umgangssprachlich „gebarft“.

Mehr zum Thema Ernährung des Hundes können Sie in unserem Seminar „Tischlein deck dich“ lernen:

Link zum Seminar

Ebenfallst steht Ihnen unser Ansprechpartner für Ernährungsberatung gerne für ein Gespräch zur Verfügung:

Tobias Markus, Ernährungsberater

Beißhemmung

„Die Fähigkeit zur Kontrolle der Beißintensität“

Der Welpe erlernt die Beißhemmung im Spiel mit seinen Geschwistern und durch seine Mutter. Welpen zwicken sich im Spiel mit Geschwistern und der Mutter und es wird gequietscht, wenn das Zwicken zu grob war. So lernen die Welpen im Spiel und am eigenen Leib, wann es dem Geschwisterchen zu weh getan hat: Der Welpe bekommt als Rückmeldung eine Gegenattacke oder aber das Geschwisterchen will gar nicht mehr mitspielen.
Beißhemmung bedeutet nicht, dass der Hund aufhört zu beißen. Im Gegenteil, Welpen müssen beißen, damit sie die Beißhemmung (die Fähigkeit zur Kontrolle der Beißintensität) lernen können. Man kann sagen: Je mehr ein Welpe beim Spielen zwickt und zwackt, desto besser kann man ihm die Beißhemmung beibringen, da sich die Gelegenheit zur Übung öfter bietet. Der Welpe muss lernen, die Kraft seines Bisses so zu hemmen, dass er weder zu sehr weh tut noch schadet.

Borreliose

Borreliose ist eine bakterielle Erkrankung bei Mensch und Tier, verursacht durch verschiedene Spezies von Borrelia (B.) burgdorferi sensu lato. Die Bakterien werden durch den Biss des gemeinen Holzbocks (Zecke) übertragen. Obwohl die Infektion beim Hund sehr häufig vorkommt, entwickeln die Tiere viel seltener als der Mensch klinische Symptome.

Mehr zum Thema: Borreliose
(Quelle: http://www.impfung-hund.de/infektionskrankheiten/borreliose.asp)

Dominanz

Das Wort „Dominanz“ geistert noch immer in der Hundewelt umher. Die Umsetzung einer streng hierarchischen Struktur und die „Klärung der Rangordnung“ dient als vermeintlicher Lösungsansatz für eine Vielzahl von Hundeproblemen – und besitzt nicht selten den Charakter einer Universallösung. Zum Glück haben die Ergebnisse einiger aktueller Forschungen diese Sicht auf die Dinge deutlich verändert.

„Dominanz“ ist einer der am häufigsten missverstandenen Begriffe überhaupt. Fragt man zum Beispiel einen beliebigen Menschen auf der Straße, hört man oft: „Dominant ist der, der aggressiv ist“ oder „Der setzt sich immer durch“. Im Gegensatz dazu steht aber die allgemeingültige, verhaltensbiologische Definition, die aussagt, dass Dominanz lediglich bedeutet, als erster Zugriff auf bestimmte Ressourcen (zum Beispiel begehrtes Futter, Liegeplätze, Spielzeug, Sexualpartner) zu haben und von anderen in der Gruppe respektiert zu werden. Der Zugriff auf Ressourcen ist dabei stark beziehungs- und situationsabhängig = Dominanz ist beziehungs- und situationsabhängig.

Durchfall

Durchfall bei Hunden ist leider keine Ausnahmeerscheinung, einige Vierbeiner leiden sogar recht regelmäßig darunter. Die Gründe für Durchfall sind sehr vielseitig, sie reichen von Stoffwechselerkrankungen über Infektionen, Parasitenbefall bis hin zu Futtermittelunverträglichkeiten. Auch Stress und psychische Belastungen können die Gründe sein.

Die erste Gegenmaßnahme ist der Verzicht auf Futter für 24 Stunden, so können sich die Darmzotten regenerieren. Ausreichend Wasser muss dem Hund jederzeit zur Verfügung stehen.
Wichtig – Sollte der Durchfall länger als 48 Stunden (bei Welpen länger als 8 Stunden) anhalten, ist unbedingt ein Besuch des Tierarztes ratsam da Durchfall dem Körper sehr viel Wasser und Nährstoffe entzieht.

Entspanntes Kauen

Warum ist kauen für Hunde wichtig?
Welpen beginnen mit dem Zahnwechsel diverse Gegenstände anzuknabbern. Dies liegt daran, dass mit dem Zahnwechsel oft entzündetes Zahnfleisch einhergeht und das Kauen die Schmerzen/das Unwohlsein leichter erträglich macht. Aber nicht nur Welpen kauen mit Vorliebe auf allerlei Dingen herum. Wissenschafter haben herausgefunden, dass das Kauen Endorphine freisetzt, die sogenannten Glückshormone. Auch wir Menschen kauen zu bestimmten Gelegenheiten Kaugummi und kleine Kinder nehmen so manches in den Mund. Kauen macht Hunde aber nicht nur glücklich – es ist auch enorm wichtig für die Gesundheit der Zähne: der Zahnbelag wird abgerieben und das Zahnfleisch durchblutet.

Erbrechen

Erbrechen kann durch Störungen außerhalb und innerhalb des Magens/Darms hervorgerufen werden:
Im Magen/Darm hervorgerufene Ursachen könnten sein:
•    Verdorbenes Futter oder Unrat/Fremdkörper
•    Verstopfung
•    Infektionen
•    Tumoren
•    Darmverschluss
Erbrechen als Begleiterscheinung:
•    Vergiftungen
•    Niereninsuffizienz
•    Angst/Schmerz
•    Entzündungen
•    Reisekrankheit
•    Allgemeinerkrankungen
WICHTIG: Länger andauerndes Erbrechen kann – besonders bei Welpen oder älteren Tieren – durch die großen Flüssigkeitsverluste schnell zu einem lebensbedrohlichen Zustand führen.

Erkungungsverhalten

Hunde wollen wissen, was auf der anderen Seite des Zauns so los ist. Mehr Wissen und mehr Informationen über den eigenen Lebensraum bedeutet mehr Sicherheit und erlaubt dem Hund schnelles und wirkungsvolles reagieren.

Erste-Hilfe
– Wie erkenne ich einen Notfall bei meinem Tier?
– Wie leiste ich Erste Hilfe?
– Welche Krankheiten und Verletzungen kann ich selbst behandeln und wie?
– Wann muss ich unbedingt zum Tierarzt gehen und wann nicht?
– Hitzschlag, Insektenstiche, Schock nach Unfall, Nachsorge nach Unfall, Erbrechen, Durchfall, Aufnahme von Fremdkörpern oder Gift, Lahmheit
All das lernen Sie in unserem Erste-Hilfe-Seminar:
Farbsehen

Der Aufbau des Auges ist ähnlich dem menschlichem Auge. Es gibt ebenso Zapfen und Stäbchen – allerdings weisen die Hunde nur blau- und gelbempfindliche Rezeptoren auf. Somit sehen Hunde nicht so bunt wie der Mensch. Man kann das Farbsehen eines Hundes mit der rot-grün-Farbblindheit eines Menschen vergleichen. Für den Hund selbst ist das zum Überleben nicht weiter wichtig, da es dem Tier völlig egal sein kann ob das „Jagdopfer“ nun dunkelrot oder hellbraun ist. Aber als Hundesportler sollte man über das Farbsehen nachdenken und es dem Hund leichter machen, Hindernisse wahrzunehmen.

Fellpflege

Alle Informationen zum Thema Fellpflege finden Sie über den nachfolgenden Link:

Hier werden Sie weitergeleitet!

Fieber

Die normale Körpertemperatur der Hunde liegt bei etwa 38-39°C.
Eine erhöhte Temepartur kann durch Stress hervorgerufen werden oder aber durch Krankheiten/Infekte. Sollte die Körpertemperatur über 42°C ansteigen, ist dies für den Hund lebensgefährlich und es sollte sofort ein Tierarzt aufgesucht werden.
Symtome für Fieber können sein: Appetitlosigkeit, Müdigkeit, erhöhter Puls, schnelles Atmen, Abgeschlagenheit, Schüttelfrost,…

Futter

Trockenfutter, Nassfutter aus der Dose oder B.A.R.F?
Das Angebot an Futtermitteln für Hunde ist in den letzten Jahren um ein vielfaches gestiegen und einige Hundehalter sind mit der Entscheidung und Auswahl überfordert.

Die Vor- und Nacheile der verschiedenen Ernährungsmöglichkeiten werden in unserem Ernährungsseminar „Tischlein deck dich“ genau erläutert, so kann im Anschluss jeder Hundehalter selbst erkennen, welches das richtige Hundefutter für seinen Vierbeiner ist.

Vorab soll gesagt sein, dass jede Fütterungsart Vor- und Nachteile hat.

Link zum Seminar „Tischlein deck dich“

Geruchssinn

Hunde sind Nasentiere (Makrosmatiker), d.h. sie orientieren sich stark mit ihrem Geruchssinn. Die Nase ist der Wahrnehmungsweltmeister unter den Sinnesorganen des Hundes. Er kann damit sogar genau die Fettsäuren erkennen, die zum Hautduft von Säugetieren gehören. Rehe oder Artgenossen wittert ein Hund deshalb lange bevor wir sie auch nur erahnen. Seine Nase riecht stereo – jedes Nasenloch separat – und ist um ein Vielfaches besser als unsere. Die menschliche Nase hat nur 20 bis 30 Millionen Riechzellen, die Dackelnase ca. 125 Millionen, ein Schäferhund sogar ca. 220 Millionen.
Je länger die Schnauze des Hundes ist, umso besser ist auch sein Geruchssinn, denn dann ist auch der Platz für die Schleimhaut größer, die die Duftmoleküle aufnimmt. Drüsen sorgen dort für ständige Befeuchtung, weshalb die Hundenase immer kalt und feucht ist. Wenn Hunde eine Fährte aufgenommen haben, atmen Hunde bis zu 300 Mal in der Minute ein um ständige „Updates“ der Duftsituation zu bekommen. Das trocknet die Schleimhäute aus, weshalb Nasenarbeit unheimlich durstig macht.

Gesunder Hund

Hunde sind neugierige Tiere, ein gesunder Hund ist an seinem Umfeld interessiert
•    Der Hund steht aufrecht und es besteht Körperspannung
•    Die Bewegungen sind gleichmäßig und leicht
•    Die Ohren sind in Bewegung (Interesse an seinem Umfeld)
•    Die Augen sind klar und ohne Ausfluss, die Bindehaut ist rosa
•    Er schüttelt sich nicht ständig oder kratzt sich
•    Die Nase ist feucht und kühl
•    Er hat Appetit und keine Verdauungsprobleme oder Mundgeruch
•    Das Fell ist frei von kahlen Stellen und nicht brüchig oder stumpf
•    Er kann sein Geschäft verrichten und der Stuhl ist nicht breiig oder zu hart

Giardien

Giardien sind frei bewegliche einzellige Parasiten, die sich an der Dünndarmwand von Hunden und Katzen anheften, was zu Entzündungen mit hartnäckigem, gelbem Durchfall führt. Von den Haustieren können Giardien auch auf den Menschen übertragen werden. Oft zeigen nur junge Hunde sowie anderweitig geschwächte Tiere Symptome. Andere Hunde haben eine symptomlose Infektion, sind aber dennoch infiziert und scheiden Giardien-Zysten aus. Zeigen infizierte Hunde Symptome, handelt es sich meist
um:

  • blutig-schleimigen Durchfall
  • Bauchkrämpf
  • Erbrechen

Welpen magern schnell ab und zeigen bei länger andauernder Infektion Wachstumsstörungen sowie einen schlechten Allgemeinzustand.

Giftpflanzen

Viele Pflanzen, die unsere Gärten, Balkone und Fensterbretter schmücken, sind alles andere als harmlos. Schön anzusehen, enthalten sie oft giftige Inhaltsstoffe, die  Reizungen oder auch schwere Vergiftungen nach sich ziehen können.

externer Link zur Giftpflanzenübersicht

Giftige Lebensmittel

Nicht alles was für uns Menschen lecker und bekömmlich ist, ist auch für unsere Vierbeiner geeignet. Einige Lebensmittel können schwere Vergiftungserscheinungen hervorrufen.

externer Link zur Übersicht giftiger Lebensmittel

Halsband oder Geschirr

Es gibt Halsbänder und Brustgeschirre in diversen Ausführungen, immer wieder kommen neue Varianten hinzu und es stellt sich die Frage: „Welche Variante ist für meinen Hund geeignet?“

Egal ob Halsband oder Brustgeschirr – es gilt immer, sich an dem jeweiligen Hund zu orientieren. Die Rasse und die Bewegungsabläufe, das Alter, Anatomie, Fell- und Hautbeschaffenheit, Ausbildungsstand und Psyche sind wichtige Parameter die berücksichtigt werden müssen.

Tieratzt Ralph Rückert hat hierzu einen tollen Artikel geschrieben:

Die ewige Frage: Halsband oder Geschirr?

Hepatitis

Hepatitis contagiosa canis (H.c.c.), auch Fuchsenzephalitis genannt, ist eine fieberhafte Virusinfektion des Hundes mit Schwerpunkt in der Leber. Die ansteckende Leberentzündung beim Hund verläuft sehr unterschiedlich. Bei einem Großteil der Hunde treten keine Beschwerden auf, sie entwickeln aber Antikörper, die sie das ganze Leben vor einer erneuten Infektion schützen.
Symptome könnten sein: Fieber, Erbrechen, Durchfall, Gelbsucht
Ansteckung über: Urin, Kot, Körpersekrete

Homöopathie

Abgesehen von einer intensivmedizinischen Behandlung in einer Tierarztpraxis Ihres Vertrauens können beim Hund auch homöopathische Mittel helfen. Gerade bei Erkältungen, Bewegungsschmerzen und Bewegungsverletzungen wie Prellungen und Entzündungen hilft eine homöopathische Medizin manchmal besser als die Chemiekeule aus der Spritze, die den Organismus des Tiers zusätzlich belastet. Die homöopatische Behandlung ersetzt jedoch in keinem Fall den Gang zum Tierarzt.

Hundekekse-Rezepte

Nicht immer müssen es gekaufte Leckerli sein, man kann auch ganz hervorragend sehr gesunde und bekömmliche Leckerli selbst herstellen:

Fleisch-Schmatzis
Zutaten: ca. 1kg mageres Fleich (Hähnchen, Rind, Pute) und Zeit, diese Menge ergibt ca. 300g Trockenfleisch
Das Fleisch in ca. 1cm große Würfel schneiden (Fett ggf. wegschneiden, sonst werden die Leckerli schnell ranzig)
Die Fleischwürfel auf 2 Backbleche verteilen und bei 150 Grad im nicht vorgeheizten Backofen ca. 60-90 Minunten backen.
Nach der ersten Backzeit den Ofen auf 100 Grad stellen und die Backofentür leicht geöffnet lassen damit die Feuchtigkeit entweichen kann.
Nach ca. 3 Stunden die Bleche aus dem Ofen nehmen und an der Luft weiter trocknen lassen.

Leberkekse
Zutaten: 500g Leber, 500g Buchweizenmehl (kein Getreide), 400ml Wasser oder Kefir/Buttermilch, 1 Ei, eine Hand voll Petersilie
Die Leber pürieren und die restlichen Zutaten dazumischen, anschließend die gesamte Masse auf zwei Backbleche verteilen und glatt streichen.
Bei 200 Grad ca. 30 Minuten backen und anschließend mit einem Messer oder Pizzaschneider die gewünschte Leckerligröße zuschneiden.
Achtung: offen gelagert sind diese Leckerli ca. eine Woche haltbar sofern sie nicht luftdicht verpackt werden. An der Luft trocknen sie weiter aus. Selbstverständlich können sie eingefroren werden und sind dann ca. 4 Monate haltbar.

Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Probieren Sie aus was Ihrem Hund schmeckt!

Impfen

Impfung beim Welpen – Grundimmunisierung:
Damit beim erwachsenen Hund der Impfschutz 3 Jahre lang hält, ist die Grundimmunisierung beim Welpen ausgesprochen wichtig!

Wir weisen darauf hin, dass wir keine Empfehlung zur Häufigkeit von Impfungen aussprechen. Bitte kontaktieren Sie diesbezüglich Ihren Tierarzt.

Wogegen wird geimpft?
– Staupe (S): Viruserkrankung, die den gesamten Körper und das Nervensystem befällt
– Hepatitis contagiosa canis (H): Viruserkrankung; ansteckende Leberentzündung
– Parvovirose (P): Viruserkrankung; schwere Durchfälle v.a. bei Welpen und Junghunden
– Leptospriose (L): bakterielle Erkrankung, die v.a. Leber und Niere befällt
– Tollwut (T): Viruserkrankung, die auch auf den Menschen übertragbar ist und tödlich verläuft
(rechtliche Vorgaben durch die Tollwut-Verordnung!)

mögliche Zusatzimpfungen
– Parainfluenza (Pi): virale Komponente des Zwingerhustens
– Bordetella bronchiseptica (Bb): bakterielle Komponente des Zwingerhustens
– Borreliose: bakterielle Erkrankung, die durch Zecken übertragen wird

Kastration

Kastrieren oder nicht – das ist die Frage, vor der jeder nicht züchtende Hundebesitzer irgendwann steht. Eine allgemeingültige Antwort gibt es nicht. Hier erfahren Sie mehr über die Vor- und Nachteile.

Mehr zum Thema Kastration:
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Kokzidien

Kokzidiosen sind Durchfallerkrankungen, die durch einzellige Parasiten hervorgerufen werden. Kokzidiosen werden durch verschiedene Gattungen hervorgerufen, zu der wichtigsten Gattung beim Hund zählen die Isospora. Gerade junge Hunde unterliegen einem erhöhten Infektionsrisiko, da ihr Immunsystem noch nicht voll ausgereift ist.
Hunde können über das Fressen von kleinen Nagetrieren oder über den Kot infizierter Hunde infiziert werden.
Die Folge der Darmbesiedelung können bei Massenbefall die Zerstörungen der Darmschleimhaut mit Entzündungen, Fieber und (blutigem) Durchfall sein, außerdem Herabsetzung der Nahrungsausnutzung mit Minderernährung und Abmagerung.

Komfortverhalten

Als Komfortverhalten bezeichnet man in der Verhaltensbiologie alle Aktivitäten eines Hundes, die unmittelbar der Körperpflege zugeordnet werden können. Hierzu gehören Putz- und Kratzbewegungen, Lecken, Schütteln,  Scheuern, Beknabbern und das Sonnenbaden und einige andere.  Komfortverhalten zeigen Hunde nur wenn sie sich sicher und wohlfühlen.

Läufigkeit

In der Regel sind die Hündinnen 21 Tage läufig. Die Duldungsphase, in der sie deck- und aufnahmebereit sind, dauert meist nur fünf oder sechs Tage, der Beginn der Phase ist aber von Hündin zu Hündin verschieden. Die eine steht bereits am achten, die andere dagegen am siebzehnten Tag.

Mehr zum Thema Läufigkeit

Leptospirose

Leptospirose ist eine bakterielle Infektion, die von verschiedenen Strängen des Leptospirose Bakteriums verursacht wird. Es ist am häufigsten in warmen und feuchtem Klima, kann aber überall Probleme verursachen.
Hunde sind gefährdet, wenn sie Brachwasser trinken, in ländlichen Gegenden oder Scheunenhöfen herumtollen, oder wenn sie Nagetiere oder andere Wildtiere fressen. Leptospirose wird über den Urin des infizierten Tieres und durch den Verzehr infizierter Tiere übertragen, selten auch durch den Biss eines infizierten Tieres.

Markieren

Markierverhalten ist allen Hunden gemeinsam, egal welchen Geschlechts oder Alters. Es ist ein Kommunikationsmittel, das in Abhängigkeit vom sozialen Status des Hundes variiert. Die Entwicklung von Kommunikationssystemen ist eine absolute Notwendigkeit, besonders bei sozialen Wesen wie dem Haushund. Vor allem Urin und Kot werden zur Markierung benutzt. Sie sind gleichzeitig visuelle und olfaktorische Markierungen.

Mittelmeerkrankheiten

Zu den Mittelmeerkrankheiten gehören Leishmaniose, Ehrlichiose, Babesiose, Dilofilariose und die Hepatozoonose. Die meisten Hunde aus dem ausländischen Tierschutz sind auf diese Erreger und Infektionskrankheiten vor der Vermittlung getestet worden.

Mehr zum Thema:

Informationen zu Leishmaniose & Co.

Mücken

Mücken sind an die Existenz stehender Gewässer in ihrer unmittelbaren Umgebung gebunden. Grundsätzlich dort, in Teichen, Seen oder den Uferregionen langsam fließender Flüsse, kann sich der Mückennachwuchs entwickeln. Oft genügt aber auch bereits das Wasser einer Pfütze oder einer Regentonne aus, um dem Mückennachwuchs als Kinderstube zu dienen. Arten wie die Gemeine Stechmücke haben daher keine Probleme, sich auch in städtischen Regionen zu vermehren.
Die meisten einheimischen Mücken sind im Frühjahr (ab April/Mai) in der Dämmerung oder nachts aktiv. Sinkt die Umgebungstemperatur im Herbst immer weiter ab, sind auch Mücken immer seltener zu finden. Das ist auch ein Grund dafür, dass diese Blutsauger von der voranschreitenden Klimaerwärmung stark profitieren, indem sich die Perioden verlängern, während der Mückenlarven in unseren Breiten heranreifen können.
Daneben droht durch die Erhöhung der Durchschnittstemperatur auch eine Einwanderung von Mückenarten aus südlicheren Regionen nach Deutschland.
(Quelle: http://www.parasitenfrei.de/de/parasiten-um-uns/in-freier-natur/)

Opportunismus

Unsere Hunde sind geborene Opportunisten: Ein Verhalten, für das ein Hund gelobt oder belohnt wird, wiederholt er häufig aus eigenem Antrieb heraus. Unerwünschte Verhaltensweisen die ignoriert werden, zeigt er hingegen weniger oft. Auf dem opportunistischen Verhalten baut zum Teil auch die Ausbildung des Hundes auf.

Oxytocin

Die Interaktionen zwischen Hund und Besitzer erzeugen den Ausstoß von Oxytocin, sowohl beim Hund als auch beim Besitzer – vorausgesetzt das Mensch-Hund-Team hat eine gute Verbindung.

Aber was verstehen wir eigentlich unter dem Liebeshormon Oxytocin? Und was hat das Hundetraining zu tun?

Mehr zum Thema „Hunde und Oxytocin“

Parasiten

Parasiten sind nicht nur eine Plage für Ihren Hund und können Ihren Vierbeiner ernsthaft Krank machen, Parasiten können auch Ihnen und Ihren Mitmenschen gefährlich werden.
Die meisten Parasiten sind sehr klein und fallen gerade dem ungeübten Betrachter nicht auf. Daher sind die ersten sichtbaren Anzeichen eines Parasitenbefalls häufig die Reaktionen des Haustieres darauf. Ein gutes Auge für die Veränderungen von Gesundheitszustand, Appetit und Verhalten des Vierbeiners ist hilfreich. Daneben gibt es aber auch einige Hinweise auf die Anwesenheit von Parasiten. Da Infektionen bei Nichtbehandlung einen schweren bis hin zu tödlichen Verlauf nehmen können, gilt es bei verdächtigen Anzeichen in jedem Fall den Tierarzt zu befragen.
Folgende Parasiten kommen bei Hunden häufiger vor: Würmer, Milben, Flöhe, Läuse, Kokzidien, Zecken, Mücken, Stechfliegen

Parvovirose

Die Parvovirose ist eine hochansteckende und weltweit verbreitete Viruserkrankung und die  häufigste infektiöse Todesursache beim Hund. Vor allem bei Welpen mit ungenügendem Schutz aufgrund sinkender mütterlicher Antikörperkonzentrationen und bei ungeimpften Hunden ist mit einem schweren, nicht selten fatalen Verlauf der Erkrankung zu rechnen.
Die Ansteckung erfolgt vorwiegend durch die Aufnahme von infiziertem Kot über verunreinigtes Futter, Belecken von Fell und Händen, Teppichen oder Kleider.
Leitsymptome sind Erbrechen und wässriger (oft blutiger Durchfall).
(Quelle: http://www.impfung-hund.de/infektionskrankheiten/parvovirose.asp)

Ruhephasen

Wie viel Schlaf braucht ein Hund?
Im Schlaf werden die Geschehnisse der Tage verarbeitet. Darum haben Hunde – wie auch Menschen – nach einem außergewöhnlich anstrengenden Tag einen tiefen oder unruhigen Schlaf, je nachdem ob der Tag körperlich oder geistig anstrengend war.
Erwachsene Hunde schlafen  17 bis 20 Stunden am Tag – Welpen, Senioren und Kranke sogar 20 bis 22 Stunden. Zu diesen Stunden gehört auch das gemeinsame Rumhängen vor dem Fernseher, im Garten oder auf einer Sommerwiese.
Immer wieder sagen Hundehalter, dass ihr Hund nicht von selbst so viel schliefe. Ein Ritual der Ruhe sollte jedoch unbedingt etabliert werden. Manche Hunde sind so daran gewöhnt, immer in Aktion zu sein, dass sein Mensch sich anfangs mit ihm gemeinsam entspannen muss.
Ein Nickerchen ist also angebracht. Haben Sie kein schlechtes Gewissen, wenn sich der Hund an Sie drückt und die Ohren über die Augen klappt. Schlafende Hunde soll man nicht wecken. 😉

Schauspiel

Manch ein Hund ist ein wahrer Experte im Schauspielern: Er jammert, humpelt oder kann plötzlich kaum laufen. Oft hilft dieser Trick den Hunden – Herrchen/Frauchen bemitleiden ihren Hund und dieser erhält z.B. die gewollte Aufmerksamkeit. Fachleute nennen dieses Verhalten auch „verleiten“. Selbstverständlich muss das Verhalten genauestens beobachtet werden um nicht eine wirkliche Verletzung/Erkrankung zu übersehen.

Scheinträchtigkeit

Wölfe leben im Rudel mit einer strengen Rangordnung. Nur die Leitwölfin wird gedeckt und bekommt Nachwuchs. Aus Gründen der Arterhaltung ist es sinnvoll, dass die Welpen vom gesamten Rudel versorgt werden. Daher kümmern sich die anderen Wölfinnen um den Nachwuchs und säugen ihn. Aus diesem Grund müssen sie zur Milchbildung fähig sein, ohne tatsächlich geworfen zu haben. Verursacht wird das Symptom durch den Anstieg des Hormons Prolaktin in der Phase der Nachbrunst, welches auch bei der trächtigen Hündin die Funktion der Gestagene ersetzt.

Silvester

Das Thema Silvester ist für einige Hundehalter jedes Jahr wieder eine große Herausforderung.

Nachfolgend finden Sie Tipps gegen Silvesterstress:

Silvesterstress vermeiden!

Slow-Agility

Bei unserem Slow-Agility-Kurs werden alle Geräte des üblichen Agility-Parcours in besonders gelenkschonende Alternativen verwandelt und daher ist dieser Kurs bestens geeignet für Hunde zwischen 8 und 14 Monaten. Der Aufbau des Kurses wird so gestaltet, dass er die ideale Grundlage für einen anschließenden Agility-Kurs bietet.

Kursbeschreibung Slow-Agility

Sommer-/Wintertemperatur

So schön wie die warmen Temperaturen für uns Menschen sind – Hunden macht zu starke Hitze sehr zu schaffen.

Hitzetipps

Aber auch zu kalte Temperaturen sind für Hunde nicht immer gut auszuhalten:

Kältetipps

 

Staupe

Die Staupe wird durch ein Paramyxovirus (RNA-Virus)  verursacht und ist eine hoch ansteckende Infektionskrankheit für Hunde und andere heimische Fleischfresser (Carnivoren) wie Fuchs, Wolf, Dachs, Frettchen, Nerz, Wiesel, Waschbär und Seehund. Das Krankheitsbild ist sehr variabel.
Die Infektion erfolgt über Sekrete und Exkrete infizierter Hunde (Tröpfcheninfektion) oder bereits vor der Geburt durch die Mutterhündin. Eine indirekte Erregerübertragung durch Hände, Kleidung, Schuhe, Futternäpfe usw. ist zwar möglich, bei der Staupe aber nur von geringer Bedeutung.
Mehr zum Thema: Staupe
(Quelle: http://www.impfung-hund.de/infektionskrankheiten/staupe.asp)

TASSO e.V.

Seit über 30 Jahren widmet sich TASSO im Tierschutz der Registrierung und Rückvermittlung entlaufener Tiere. So wird mittlerweile alle 10 Minuten ein entlaufenes Tier durch TASSO zurückvermittelt. Daneben unterstützt TASSO verschiedene Tierschutzprojekte im In- und Ausland.

Die Idee, die dahinter steckt ist ganz einfach: Ein Tier wird – meist beim Tierarzt – gekennzeichnet und dann in der Zentraldatenbank von TASSO registriert. Dort wird die eindeutige Nummern-Zahlen-Kombination der Kennzeichnung mit den Tier- und Halterdaten verbunden. Wird ein entlaufenes Tier, das die TASSO SOS-Halsbandplakette trägt, jetzt gefunden, gibt der Finder bei TASSO einfach die Nummer der Registrierung telefonisch durch und TASSO kann so den Halter des Tieres informieren. Die Registrierung ist also aktiver Tierschutz und für den Halter kostenlos.

Hier geht´s zur Registrierung!

Thermoregulation

Schwitzen wie wir Menschen können unsere Hunde nur an den Pfotenballen. Um die hohen Temperaturen besser auszugleichen zu können, hecheln Hunde was das Zeug hält und kühlen sich durch die Atmung ab. Sie atmen die warme Luft über die Schnauze aus und kühle Luft durch die Nase ein.

Zusätzlich sorgt der auf der Zunge verdunstende Speichel für Kühlung. Anders als beim Menschen haben Hunde im Wesentlichen nur die Zungenoberfläche zur Verfügung, um dem Körper mittels Verdunstung Wärme zu entziehen. Je schneller der Hund atmet oder hechelt, desto besser kann er sich abkühlen. Um die Verdunstungskälte jedoch effektiv nutzen zu können, benötigen Hunde im Sommer – genau wie wir Menschen – deutlich mehr Wasser. Achten Sie daher beim Ihrem Vierbeiner immer darauf, dass er genügend Flüssigkeit aufnehmen kann.

Tollwut

Bei der Tollwut (Rabies) handelt es sich um eine Virusinfektion mit dem Lyssa-Virus. Nach dem Tierseuchengesetz ist die Tollwut anzeigepflichtig, weshalb ein Tollwutverdacht unverzüglich der zuständigen Behörde gemeldet werden muss.
Die klassische Tollwut geht beim Hund mit unterschiedlich stark ausgeprägten Verhaltensänderungen und weiteren neurologischen Symptomen einher. Weiterhin charakteristisch ist starkes Speicheln, das auf Schluckstörungen zurückzuführen ist. Mit dem Einsetzen der klinischen Symptome ist der Verlauf stets tödlich.
Mehr zum Thema:
(Quelle: http://www.impfung-hund.de/infektionskrankheiten/tollwut.asp)

Übersprungsverhalten

Die Definition des bedeutenden Ethologen Nikolaas Tinbergen lautet:
„Übersprungshandlung ist ein Verhalten als Ausdruck eines Konfliktes zwischen zwei Instinkten. Deswegen ist die Fortführung des zuvor beobachtbaren Instinktverhaltens zeitweise nicht möglich und stattdessen wird eine Verhaltensweise gezeigt, die aus einem völlig anderen Funktionskreis des Verhaltensrepertoires stammt.“

Übersprungshandlungen werden durch Konfliktsituationen ausgelöst. Dabei scheint das gerade gezeigte Verhalten absolut sinnlos oder auch sinnfrei. Aber – genau eine solche Handlung kann beruhigend sein und auch der Hund kann dadurch etwas Zeit gewinnen. Im Grunde ist eine solche Handlung eine Art Flucht aus einer Konfliktsituation. Meistens erkennen Sie eine Übersprungshandlung daran, dass das Verhalten weder zu dem vorherigen passt, noch irgendwie ein folgendes erklärt. Die Übersprungshandlung scheint total aus dem Zusammenhang einer Aktions-oder Reaktionskette zu sein. Oft stehen wir da und schütteln den Kopf – wenn es (uns) dann überhaupt auffällt

Die sogenannte Übersprungshandlung kann zu jeder Gelegenheit, in verschiedenen Situationen und Gelegenheiten gezeigt werden. Die meisten Hunde zeigen dieses Verhalten, wenn eine begonnene Aktion nicht erfolgreich zu werden scheint oder doch aussichtslos wird.

(Quelle: http://www.wissen-hund.de/ubersprungshandlungen/)

Welcher Hund passt zu mir?

Die Frage nach dem „richtigen Hund“ ist eine Frage die nicht ohne das Wissen der Lebensumstände beantwortet werden kann.

Wir bieten für dieses Thema ein Beratungsgespräch mit einem unserer Trainer an, gerne auch bei Ihnen zuhause oder aber bei uns in der Hundeschule vor Ort.

Hier geht´s zur Beschreibung

Würmer

Würmer werden meist als Ei oder Larve von potenziellen Wirten verschluckt. Wurmeier gelangen mit dem Kot der Wirte ins Freie und können dort, je nach Art, viele Monate bei Hitze oder Kälte hoch infektiös bleiben. Daher gilt an allen Orten höhere Vorsicht, wo Tiere ihr Geschäft verrichten. Vor allem die für Stadthunde eingerichteten Auslaufplätze und „Hundeklos“ sind oft mit Wurmeiern kontaminiert. Das Aufsammeln und Entfernen des Kots durch den Hundebesitzer hat daher eine große hygienische Bedeutung.
Aufgrund ihrer geringen Größe werden Wurmeier leicht verschleppt. Wer ein eventuell verunreinigtes Areal betritt, sollte seine Schuhe im Anschluss säubern, um die Eier nicht ins Haus oder den Garten zu übertragen. Ähnliches gilt auch für die Pfoten der Hunde.
Viele Bandwürmer nutzen kleine Nager als Zwischenwirte, in denen sich ihre Larvenstadien entwickeln. Daher können Hund oder Katze durch den Verzehr infizierter Beutetiere Würmer aufnehmen. Auch Füchse und andere Wildtiere, ob tot oder lebendig, sind eine häufige Quelle verschiedener Wurmlarven und sollten daher von Hunden und Katzen möglichst nicht beschnuppert oder gefressen werden.
Auch Lungenwürmer und Larven des Speiserohrwurms gelangen durch den Verzehr von Zwischenwirten in den Organismus von Hund bzw. Katze. Beim Lungenwurm dienen Schnecken als Wirt. Beim Speiseröhrenwurm sind es Käfer, die sich von Kot ernähren.
Hakenwürmer stellen insofern eine Ausnahme dar, als ihre Larven durch die Haut in ihre Opfer eindringen. Der Befall findet in den warmen Monaten statt, wenn die Würmer agil sind.
(Quelle: http://www.parasitenfrei.de/de/parasiten-um-uns/in-freier-natur/)

Zahnpflege

Der Hund ist ein Fleischfresser. Sein Gebiss ist dementsprechend darauf ausgelegt, Beutetiere zu greifen, anschliessend den Tierkörper zu zerlegen und weitestgehend „mit Haut und Haaren“ zu verzehren. Hierbei erfüllen die verschiedenen Zähne bestimmte Funktionen. Dies ist insbesondere deswegen interessant, weil Zahnstein meist (je nach Haltung des Hundes) vermehrt an einer Stelle im Gebiss auftritt. Während bei grösseren Hunden (also denen, die sich gerne mit „Kauspielzeug“ wie Büffelhautknochen und ähnlichem beschäftigen) die Schneidezähne durch das häufig ausgeübte Knabbern am Kauspielzeug in einem guten Zustand befinden, sind es bei kleinen Hunden meist die Schneidezähne, die als erstes einen hochgradigen Zahnbelag, Zahnstein und Zahnfleischentzündungen aufweisen. Dies zeigt umso mehr, wie wichtig es gerade bei kleinen Hunden ist, sie zum Kauen zu motivieren.

Zur natürlichen Zahnpflege eignen sich Rinderkopfhaut, Sehnen, Ochsenziemer und ähnliche Produkte.

Zahnwechsel

Hunde und Katzen besitzen wie der Mensch zuerst ein Milchgebiss. Die Zähne brechen in der 4 – 6 Lebenswoche durch das Zahnfleisch, im vierten Lebensmonat beginnt dann der Zahnwechsel. Mit dem 7 Lebensmonat haben Hunde und Katze ihr bleibendes Gebiss. Bei dem Hund besteht das bleibende Gebiss aus 42, bei der Katze aus 30 Zähnen.

Zecken

Zecken lieben eine feucht-warme Umgebung und meiden trockene Gebiete mit direkter Sonneneinstrahlung. Daher sind sie zumeist in Wäldern und hohen Wiesen anzutreffen und weniger auf nackten Böden wie umgepflügten Äckern. Auch Bäume sind für Zecken nicht von Bedeutung, da sie selbst im ausgewachsenen Zustand selten höher als einen Meter klettern.
Obwohl Zecken für Haustiere eine ernste Bedrohung darstellen, sind ihre eigentlichen Opfer Nager und größere wildlebende Säugetiere. In (naturbelassenen) Gebieten, in denen ein solcher Wildbestand existiert, ist daher mit ziemlicher Sicherheit von einer erhöhten Zeckenpopulation auszugehen. Da Stadtparks vermehrt von Nagern besiedelt sind, kommen Zecken auch in Städten häufig vor.
Die häufig beschriebene Saisonalität des Zeckenvorkommens – von etwa März bis November – hat sich durch den Klimawandel leicht dahingehend gewandelt, dass in milden Wintern Zecken durchgängig aktiv sein können.
(Quelle: http://www.parasitenfrei.de/de/parasiten-um-uns/in-freier-natur/)

Zwanghaftes Verhalten

Jagen nach der eigenen Rute, ständiges Lecken des Fells oder dauerhaftes Bellen – manchmal verselbstständigt sich ein Verhalten und wird zum Zwang. Hunde leiden sehr darunter und nicht selten führt es zu seelischen und körperlichen Schäden.

Zwangshandlungen sind Verhaltensweisen, die ein betroffenes Tier ausführt, ohne darauf willentlich Einfluss nehmen zu können. Repetitiv, also immer in gleicher Weise wiederholtes Verhalten nennt man Stereotypie.

Zwingerhusten

Während die Infektion bei gesunden Hunden meistens problemlos verläuft – wie bei uns Menschen die Grippe –  kann der Verlauf bei immungeschwächten, gestressten Hunden schwerer verlaufen. Dabei täuscht die Bezeichnung Zwingerhusten über die eigentlichen Ansteckungsgefahren hinweg. Der Hund kann sich mit Zwingerhusten grundsätzlich überall von anderen infizierten Hunden und auch zu jeder Zeit anstecken. Die ebenfalls verwendete Bezeichnung Hundegrippe ist deshalb zutreffender.

INFO: Der Zwingerhusten ist keine lebensbedrohliche Krankheit, er ist jedoch für den Hund mit großem Leidensdruck durch die manchmal über Wochen anhaltenden Beschwerden und schmerzenden Entzündungen verbunden.

(Quelle: http://www.zwingerhusten.de)

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